Laroque-Des-Albères

Bei Sonnenschein, aber zunehmend ruppigem Wind aus Nord bis West verlassen wir das Weingut. Nicht ohne uns zu versprechen, dass wir wiederkommen wollen, denn wir haben den Aufenthalt hier wirklich genossen. Das Navi unseres Mobils leitet uns auf verschlungenen Pfaden Richtung Süden. Ich begreife nicht, warum es stur nur Landstrassen anstatt von Autobahnstrecken vorschlägt. Ich war doch der Meinung, alle Einstellungen richtig gewählt zu haben. Naja…

Auf der A9 habe ich zunehmend mit z.T. extremen Windböen zu kämpfen. Tatsächlich greift sogar mal der Seitenwindassistent mit einer Bremsung ein. Nach einiger Zeit dämmert es mir, was da los ist: es ist ein ausgewachsener Mistral mit dem wir es da zu tun haben!

Am Ende der Fahrt stellen wir schnell fest, wir werden unsere Entscheidung von gestern absolut nicht bereuen! Unser heutiges Etappenziel entpuppt sich als wahres Kleinod! Die östlichen Ausläufer der Pyrenäen reichen ja bis ans Mittelmeer. Und an deren Nordhang liegt dieser kleine Ort, er ist nicht einfach zu erreichen mit einem Mobil, die Straßen sind einfach sehr eng. Mitten im Ort gibt es einen kleinen Stellplatz, auf dem wir unsere rollende Einzimmerwohnung abgestellt haben. Ein kurzer Einkauf im örtlichen Kolonnialwarenladen – etwas anderes gibts hier nicht – und dann gehen wir auf Entdeckungstour. Seht selbst:

Zum Abendbrot gibt es frische neue Kartoffeln der Region mit Broccoli und Rinderrouladen. Einen besonderen Dank an M und H aus G! Eurer vorbereiteter Mittagstisch, den wir stets dabei haben, ist uns immer eine Freude und ein Gruss von Daheim!

Das Ziel für morgen steht auch fest: Wir fahren auf eine Finca südlich von Tarragona. Es ist an der Zeit, einen Tag auszuruhen!





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