Wie gesagt, wir benutzen Tarifa eigentlich nur als Stopover, d.h. um das Finale Catering zu erledigen und um unsere Fahrräder in der Tarifabox abzustellen. Schon in Zahara hatte es ordentlich geblasen, hier in Tarifa hat der Wind noch einmal ein „Schäufelchen“ oben drauf gelegt. Um dies in allgemein verständlichen Zahlen und mit Windy auszurücken: Wind 55 km/h, Böen 75 Km/h. Für unseren Fährtermin am Sonntag, Stand Mittwoch: Wind 65, Böen bis 90 Km/h. Mal sehen was am Sonntag tatsächlich da ist.
Wir durchwandern in wenigen Minuten das kleine Städtchen Tarifa, um die Zeit zu überbrücken bis Saanes Friseur nach der Siesta wieder öffnet. Zur Halbinsel, deren Zugang die Grenze zwischen Mittelmeer und Atlantik markiert, schaffen wir es aber wirklich nicht: auf dem Weg dorthin werden wir „gesandstrahlt“, und zwar im wahrsten Sinne des Wortes.






Gründonnerstag: Wir haben eingekauft, die Räder abgestellt und am Nachmittag hat der Wind etwas abgeflaut. Über dem Wasser am Strand zeigen sich wieder Kitesegel. Ich packe die Kamera und wir ziehen los Richtung Wasser. Die Laufstege in Strandnähe sind alle offenbar von einem der letzten großen Stürme in Klump gehauen worden, wir balancieren über die zerspellten Reste in Richtung Strand. Dieser ist weit überflutet, die Kiter stört das wenig, im Gegenteil, der Wind treibt sie über ihr so entstandenes, zeitweiliges Stehrevier.
Ihren Spass haben sie dabei ganz offensichtlich.
Und wir können es kaum erwarten bis endlich, am Sonntag, die Fähre nach Tanger Med ablegt…
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