Cap Ferret

Dass wir uns nicht entscheiden konnten, mit der Fähre nach Cap Ferret zu fahren, hatte ich ja schon früher erwähnt. Mit N’s Flitzer düsen wir einmal rund um das Bassin d’Arcachon und auf die langestreckte Landzunge bis hinunter zum Cap. Das sind fast 70 Kilometer und dies leider wieder bei grenzwertigem Wetter. Azorenhoch: Fehlanzeige! Das war aber eigentlich die Planungsgrundlage gewesen. Niete gezogen … Angekommen am Cap bleibt uns nur kurze Zeit für ein paar Fotos hinüber auf die Pilat, bald zieht es völlig zu und es fängt an schauerlich zu werden. Am Cap Ferret Belvèdére entdecken wir ein Outdoor-Restaurant in den Dünen, leider geschlossen, dafür aber mit einer sehenswerten Loggia: die Rückwand besteht aus einer riesigen Spiegelfläche, ein tolles Detail! So haben auch die Gäste, die mit dem Rücken zur Pilat sitzen, die Düne stets im Blick.

Wir wollen den Leuchtturm von Cap Ferret besteigen, kommen aber während der Mittagspause dort an. Die Zeit bis Wiederöffnung verbringen wir am Strand der Bucht. Dort gibt es ein kleines Fischerdorf – natürlich mit jeder Menge Huitres Degustationsmöglichkeiten. Jeder Austernzüchter bietet diese in kleinen Hütten in Strandnähe an. Unser Sinn steht heute nicht nach Austern und wählen ein reguläres Restaurant.

Der Rundblick vom Turm auf die Bucht und die schmale Landzunge ist, trotz des Wetters, äußerst sehenswert. Nur die 237 Stufen hinauf sind eine kleine Herausforderung.

Auf dem Weg zurück nach Arcachon machen wir noch in Andernos-les-Bains halt. Für einen Spaziergang am Strand, unter der Seebrücke hindurch und in ein Strassencafé. Die Sonne streichelt uns, die Drinks sind verführerisch, die Gespräche anregend und ehe wir es uns versehen geht die Sonne unter. Ein geradezu unglaublich phantastischer Sonnenuntergang entlohnt uns für diesen, eigentlich durchwachsenen, Wettertag.

Morgen heisst es „Tschüss“, wir fahrendes Volk treten die Reise Richtung Deutschland an. C&N, das waren wirklich schöne Tage mit Euch hier, vielen Dank!





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