Valencia, Tag 2

Am ersten Tag in Valencia hatten wir uns ja auf die Altstadt, die Markthalle und die Kathedrale reduziert. Und das war gut so. Deshalb beschlossen wir für den zweiten Besuchstag ein ähnlich reduziertes Programm zu absolvieren. Dies sollte sich wiederum als gute Entscheidung herausstellen: heute also die Ciudat de las Artes y las Ciencies, die altehrwürdige Seidenbörse und nicht zuletzt ein paar Einkäufe der Stadt sollten Programm für diesen Tag genug sein.

Mit Bahn und Bus ging es in die Stadt zum Turiapark, der sich im Flussbetts des umgeleiteten Flusses Turia über insgesamt neun Kilometer Länge, wie ein Ring um die Innenstadt zieht. Verschiedene Stadtplaner und Architekten haben ein ganz einmaliges Ensemble geschaffen, obwohl das Projekt in Teilen nicht unumstritten war, bis es 1989 eröffnet wurde. Einer der interessantesten Orte im Turiapark ist besagte Ciudad de las Artes y las Ciencias, ein Ensemble von Opernhaus, dem Palau de les Arts, und dem l’Ozeanogràfic.

Das Ensemble ist ein architektonischer Augenschmaus, ein absolutes Muss für jeden Besuch von Valencia und eine Pilgerstätte für Architekturstudenten.

Nicht weniger beeindruckend ist die alte Seidenbörse mitten im Zentrum der Altstadt. Seit Ende der 90er Jahre ist die Lonja UNESCO Weltkulturerbe. Die Lonja ist einer der berühmtesten gotischen Zivilbauten in ganz Europa.

Nach diesem Tag mit langen Fusswegen sind wir entsprechend kaputt und gönnen uns zum Abschied von Valencia ein Tapas-Abendessen und dazu eine gute Flasche spanischen Roten.

Valencia erlebten wir aus quirlige Stadt,

Morgen soll es früh losgehen: Die Küste runter bis Murcia und dann über die Sierra Nevada nach Granada.





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