Vom Lago Maggiore nehmen wir den Gotthard-Tunnel nach Deutschland. Unser nächstes Ziel ist erst noch das Elsass, genauer gesagt, Colmar. Dort wollen wir noch ein wenig verweilen, bevor es noch einmal zu Fa. Stäbler nach Waghäusel geht. Unser Mobil soll einen Festtank fürs Gas bekommen, damit die lästige Flaschentauscherei ein Ende hat und die Gasversorgung im Ausland weniger Vorausplanung erfordert. In Bad Beilingen machen wir einen kurzen Einkaufsstop, es ist Samstag und wir brauchen ein paar frische Lebensmittel. In Türckheim bei Colmar hat man erst am Sonntag einen Platz für uns und so nutzen wir interimsweise wieder einmal einen Camping car-park nahe Belfort. Ein Storchenpaar ist der unbestrittene „King of neighbours“. Sein Geklapper übertönt das ganze, beschauliche Dorf.

Am Sonntagmorgen gibts eine Flute und frische Croissants -mhmm- vom Bäcker direkt neben dem Stellplatz. Dann starten wir nach Türckheim.





Von Türckheim aus radeln wir nach Colmar und Eguisheim, die Orte kenne ich von früher. Sie sind immer noch so nett anzusehen wie damals, allerdings hat sich das Besucheraufkommen erheblich vergrössert. Bald zieht es uns daher wieder zurück zum Mobil, wir kochen draussen, nehmen ein Glas Wein zum Essen und geniessen das schöne Wetter.



Mittwochs geht nach Waghäusel. Stäbler hat einen eigenen, komfortablen Stellplatz für seine Kunden. Das Auto geht am Donnerstag pünktlich um 7:45h in die Halle, wir schnappen uns einen Smart und fahren nach Schwetzingen. Bei herrlichstem Wetter durchwandern wir den herrlichen Schlosspark.





Wie so oft findet man beim eher ungeplanten Herumstreifen oft besondere Schätze, so auch hier im Park: der badische Kurfürst Karl-Theodor war ein weltoffener, toleranter Herrscher. Hier, in seinem wunderschönen Schlosspark liess er eine Gartenmoschee bauen, nicht als Gebetsstätte, sondern vielmehr als Staffagebau, als Anregung zum Reflektieren über die gebotene Toleranz gegenüber anderen Religionen, dem Islam im Speziellen und der arabischen Welt im Allgemeinen. Weltoffene Aufgeklärtheit. Bewundernswert.






Nach stundenlanger Wanderung durch diesen herrlichen Garten geniessen wir, wieder einmal, frischen Spargel zum Mittag. Abends geht es mit neuem und frisch gefülltem Gastank nach Bensheim.
T und A gewähren uns ein sehr komfortables Nachtasyl auf dem Gelände ihrer Firma, Wasser und Strom inklusive. Und nicht nur das: wir dürfen sogar T’s Auto benutzen! Solch ein Komfort ist nicht zu toppen! Nochmals vielen lieben Dank dafür, ihr Beiden!
Bei unserer alten Tante Frida in Darmstadt feiern wir mit vielen Cousins und Cousinen wieder ein schönes Familienfest und verleben schöne, unvergessliche Stunden.
Am Pfingstmontag machen wir uns früh auf die Schlussetappe ins Alte Land. Etwa 4000 km, herrliche Landschaften, Begegnungen mit wunderbaren Menschen, unvergessliche Stunden mit lieben Freunden und beeindruckende Erlebnisse liegen in unserem „Kielwasser“.
Danke, dass ihr uns die Treue haltet und uns wieder gefolgt seid! Und besonderen Dank für Eure lieben Feedbacks und Kommentare. Kleiner Tipp von mir: Abonnenten können in der mail oben auf „im Blog lesen“ klicken, um eine bessere Darstellung zu erhalten. Gerne berichte ich wieder von neuen Reiseerlebnissen, wenn es demnächst wieder – bildlich gesprochen – heisst: „Leinen los“ wir also wieder „anders reich reisen“
Eure S+A
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