Sonntag, den 26. April, starten wir in Richtung Verona. Es herrscht traumhaftes Wetter, strahlender Sonnenschein und 26°C begleiten uns auf der Fahrt durch das wunderbare Etschtal, mit seinen, für uns so fremdartig anmutenden, steilen und mit Hochwald bestandenen Gebirgshängen. Krasser Gegensatz dazu: weite Obstgärten und topfebene „Weinberge“ unten imTal. Unser Stellplatz für die nächsten Tage in Verona liegt am Stadtrand, nicht weit vom Seitenkanal der Etsch, er ist randneu mit vielleicht 12 Stellplätzen und darüberhinaus grandios mit allem ausgestattet, was man so braucht. Paola, die Besitzerin, kümmert sich persönlich um alles und gibt wertvolle Tips für unsere Stadtbesichtigung. mit den Rad sind es zur Arena gerade mal eine Viertelstunde.
Zwei ganze Tage verbringen wir in dieser schönen, kulturreichen Stadt, die leider von Touristen völlig geflutet ist. Naja, wir sind ja schließlich auch ein Teil dieser Flut, also ist meckern verboten!
Verona wurde bereits zwischen dem 11. und 8. Jahrhundert vor Chr. also in weit vorrömischer Zeit besiedelt, die frühgeschichtlichen Funde sind also etwa 3000 Jahre alt. Caesar verlieh der Stadt 49 v.Chr. der Stadt die römischen Bürgerrechte, dies wird als offizielles Gründungsdatum der Stadt geführt. Die Stadt wuchs schnell, und so wurde die berühmte Arena bereits außerhalb der ursprünglichen Stadtmauern gebaut. Viele Stämme und Kulturen haben die Geschichte der Stadt wechselvoll geprägt. Beim nächsten Besuch beschließe ich tiefer in die spannende Geschichte der Stadt einzusteigen.






Die Arena ist uns bei unserem Besuch aktuell wenig gewogen: aufgrund von Bauarbeiten geschlossen, schade, also muss eine Umrundung reichen. Und den „berühmten“ Julia-Balkon (ein Fake für Touries, denn Shakespeares Figuren sind bekanntlich fiktiv) ersparen wir uns…
Dafür besichtigen wir ausgiebig die San Zeno Basilika, ein beindruckendes Monument mit nur(!) über tausendjähriger Geschichte. Entspannt bummeln wir – so abseits der Touristenströme wie möglich – durch die malerische Altstadt; wir lieben diesen typische, leicht morbide Bausubstanz Italiens so sehr, essen Eis, nehmen einen Apero. Alles ist sonnig, luftig, leicht, entspannt – italienisch eben.











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